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Wie ist ein Haar aufgebaut?

Haare sind für die meisten Menschen eine Möglichkeit, ihre Persönlichkeit auszudrücken und werden durch Schnitte, Farben und Styling zu einem „Kopfschmuck“ gemacht. Dabei ist das Kopfhaar weit mehr als nur ein ästhetisches Merkmal – es handelt sich dabei um komplexe Strukturen, die tief in der Kopfhaut verankert sind. Jedes einzelne Haar besteht aus zwei Hauptteilen: dem sichtbaren Haarschaft, der aus der Kopfhaut herausragt, und der Haarwurzel, die in der Haut liegt und für das Wachstum verantwortlich ist.1

Die Haarwurzel sitzt in einer kleinen Einstülpung der Haut, dem sogenannten Haarfollikel. Am unteren Ende des Follikels befindet sich die Haarzwiebel – das Herzstück des Haarwachstums. Hier liegt die Haarpapille, eine kleine Gewebestruktur, die von feinen Blutgefäßen durchzogen ist. Diese Blutgefäße versorgen die Haarwurzel mit lebenswichtigen Nährstoffen und Sauerstoff für das Haarwachstum.

Nur wenn diese Versorgung optimal funktioniert, kann die Haarwurzel gesunde, kräftige Haare wachsen lassen. Wird die Blutversorgung gestört oder die Haarwurzel von der Nährstoffzufuhr abgeschnitten, schrumpft die Haarpapille – das Haar wird dünner, schwächer und fällt schließlich aus.

Der Haarwachstumszyklus: Wie wachsen Haare – und warum fallen sie aus?

Jedes Haar auf dem Kopf durchläuft einen natürlichen Wachstumszyklus, der aus mehreren Phasen besteht. Dieser Zyklus wiederholt sich im Laufe des Lebens viele Male und sorgt dafür, dass Haare kontinuierlich nachwachsen. Ein gesunder Mensch hat zwischen 90.000 und 150.000 Kopfhaare – und jedes einzelne befindet sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer anderen Phase dieses Zyklus.

Die drei Phasen des Haarwachstums:2

1. Wachstumsphase (Anagenphase) – 2 bis 6 Jahre

Dies ist die längste und aktivste Phase im Leben eines Haares. In dieser Zeit wächst das Haar kontinuierlich – etwa 0,3 bis 0,5 Millimeter pro Tag, was rund 1 Zentimeter pro Monat oder 15 Zentimeter pro Jahr entspricht. Die Dauer der Anagenphase bestimmt, wie lang die Haare maximal werden können. Etwa 85 bis 90 % aller Kopfhaare befinden sich normalerweise in dieser Wachstumsphase. Die Haarwurzel ist fest in der Kopfhaut verankert und wird optimal mit Nährstoffen über die Blutgefäße der Haarpapille versorgt. In der Wurzel werden ständig neue Zellen gebildet, die das Haar nach oben schieben – so wächst es Stück für Stück aus der Kopfhaut heraus und wird länger.

2. Übergangsphase (Katagenphase) – 2 bis 3 Wochen

Nach der langen Wachstumsphase tritt das Haar in eine kurze Übergangsphase ein. Das Haarwachstum stoppt, die Zellteilung wird eingestellt. Das Haar wird von der Haarpapille abgestoßen, bleibt aber zunächst noch in den oberen Hautschichten stecken. Nur etwa 1 bis 3 % der Haare befinden sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in dieser Phase.

3. Ruhephase (Telogenphase) – 2 bis 4 Monate

In der Ruhephase regeneriert sich die Haarwurzel. Das alte Haar ruht noch in der Kopfhaut, während sich die Haarpapille erneuert und auf die Produktion eines neuen Haares vorbereitet. Schließlich fällt das alte Haar aus – zum Beispiel beim Kämmen oder Waschen. Etwa 10 bis 15 % der Kopfhaare befinden sich in der Telogenphase. Bis zu 100 Haare pro Tag fallen auf diese Weise aus – das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge.

Nach der Ruhephase beginnt der Zyklus von vorne: Eine neue Wachstumsphase setzt ein, und ein neues Haar wächst nach.

Wann ist Haarausfall behandlungsbedürftig?

Von krankhaftem Haarausfall spricht man erst dann, wenn dieses natürliche Gleichgewicht des Wachstumszyklus gestört ist: Wenn über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare pro Tag ausfallen, weniger Haare nachwachsen als abgestoßen werden, das Haar „büschelweise“ ausfällt oder sichtbar kahle Stellen entstehen. Ein Arztbesuch ist sinnvoll bei plötzlichem, starkem Haarausfall, verursacht durch Juckreiz, Rötungen, Schuppenbildung, Pilzinfektion, bei kahlen Stellen oder sichtbar dünner werdendem Haar. Je früher behandelt wird, desto besser die Therapieaussichten.3

Bei einer Pilzinfektion der Kopfhaut und daraus folgend einer seborrhoischen Dermatitis mit möglichem Haarausfall bekämpft Ketoconazol Klinge wirksam die Ursache. Eine gesunde Kopfhaut ist eine wichtige Basis für optimales Haarwachstum.

Haarausfall – Ursachen und Formen

Haarausfall kann in vielen verschiedenen Formen auftreten. Beim kreisrunden Haarausfall, der sog. Alopecia areata, greift das Immunsystem die eigenen Haarwurzeln an, wodurch plötzlich kahle, runde Stellen am Kopf entstehen. Der diffuse Haarausfall, bei dem die Haare über dem gesamten Kopf verteilt ausfallen, kann durch Stress, Mangelernährung, bestimmte Medikamente, hormonelle Veränderungen oder Erkrankungen ausgelöst werden und lässt das gesamte Kopfhaar gleichmäßig lichter werden. Die häufigste Form ist jedoch die androgenetische Alopezie, also der erblich bedingte Haarausfall, der sich bei Männern durch Geheimratsecken und einen lichten oberen Hinterkopf (Tonsur), bei Frauen durch Ausdünnung am Scheitel zeigt.4

Androgenetische Alopezie – Der erblich bedingte Haarausfall

Die androgenetische Alopezie wird durch eine genetische Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber dem Hormon Dihydrotestosteron (DHT) verursacht – der aktiven Form des männlichen Sexualhormons Testosteron. Dieses Hormon bindet an den Haarwurzeln und löst eine Kaskade von Veränderungen aus: 5

  1. Die Blutgefäße, die die Haarwurzel mit Nährstoffen versorgen, bilden sich zurück
  2. Die Haarwurzel schrumpft und kapselt sich von der Blutversorgung ab
  3. Die Nährstoffversorgung der Haarwurzel kommt zum Erliegen
  4. Die Wachstumsphase (Anagenphase) verkürzt sich, die Ruhephase (Telogenphase) verlängert sich, wodurch mehr Haare auch ausfallen können
  5. Die Haare werden über Jahre hinweg immer dünner und lichter, bis schließlich keine sichtbaren Kopfhaare mehr produziert werden

Androgenetische Alopezie bei Männern6

Bei Männern ist die Prävalenz der androgenetischen Alopezie besonders hoch: Bis zu 80 % der Männer über 70 Jahre sind betroffen. Der Haarausfall kann hier bereits in der Pubertät oder den frühen Zwanzigern beginnen. Es zeigt sich ein zurückweichender Haaransatz („hohe Stirn“), typischerweise mit Geheimratsecken oder lichter werdendes Haar am Oberkopf, dem sogenannten Tonsurbereich. Im weiteren Verlauf können sich diese Bereiche zu größeren kahlen Stellen verbinden. Typisch ist eine Veränderung des Haaransatzes zu einer charakteristischen „M-Form“ an der Stirn oder als kreisrunde kahle Stelle am oberen Hinterkopf. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einem hufeisenförmigen Haarband bei ansonsten haarlosem Kopf kommen. Grundsätzlich stellt der Verlust des Kopfhaares bei Männern einen Teil des normalen körperlichen Alterungsprozesses dar, jedoch ist der Verlauf sehr individuell: während manche Männer bereits mit 30 Jahren nahezu kahl sind, haben andere auch mit über 70 Jahren nicht mehr als Geheimratsecken aufzuweisen.

88% der betroffenen Männer geben an, dass ihr Haarausfall negative Auswirkungen auf ihr tägliches Leben hat und 75 % berichten von einem verringerten Selbstwertgefühl – zum Teil führt der beginnende Haarverlust sogar zu depressiven Verstimmungen. Rund die Hälfte der Betroffenen erleben soziale Probleme aufgrund des reduzierten Haupthaars.7Insbesondere junge Männer unter 30 Jahren, die sich noch auf Partnersuche befinden und ihren Selbstwert sehr stark von ihrer Optik abhängig machen, leiden mitunter massiv unter dem früh eintretenden Haarverlust.8

Auch wenn Haarverlust bei Männern mitunter gesellschaftlich akzeptierter ist als bei Frauen, sollte der (individuelle) Leidensdruck dennoch nicht unterschätzt werden. Durch die erfolgreiche Behandlung zeigt sich bei einem Großteil der Betroffenen eine enorme Verbesserung des Selbstwertgefühls und der subjektiven Attraktivität.9

Androgenetische Alopezie bei Frauen10

Bei Frauen sind etwa 40 % von der androgenetischen Alopezie betroffen. Der Haarausfall des weiblichen Typs beginnt meist erst im dritten Lebensjahrzehnt oder nach den Wechseljahren. Auch hier liegt die Ursache ebenfalls in einer Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber DHT, denn auch Frauen haben Testosteron im Körper, aber in deutlich geringerer Menge als Männer, weshalb es selten zu komplett kahlen Stellen kommt. Optisch äußert sich der erblich bedingte Haarausfall anders als bei Männern – meistens durch ein diffuses „dünnerwerden“ der Haare, besonders am Mittelscheitel. Die Haare werden allgemein feiner und lichter, die Kopfhaut „scheint durch“, der Haaransatz an der Stirn bleibt aber meist erhalten.

Prognose und Verlauf

Der Verlauf der androgenetischen Alopezie ist schwer vorauszusagen und individuell sehr unterschiedlich. Generell gilt jedoch: Je früher der Haarverlust einsetzt, desto schwerer ist zumeist der Verlauf. Ohne Behandlung schreitet der Haarausfall kontinuierlich fort, da die genetische Veranlagung nicht verändert werden kann. Eine frühzeitige Therapie kann den Prozess jedoch verlangsamen oder sogar stoppen – je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto besser können die Aussichten sein. Nach derzeitigem Wissensstand ist es nicht möglich, dem Entstehen der androgenetischen Alopezie entgegenzuwirken, da sie genetisch vorbestimmt ist.11

Behandlung mit dem Wirkstoff Minoxidil

Zur Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall steht mit Minoxidil eine evidenzbasierte Therapie zur Verfügung, die auch in ärztlichen Leitlinien empfohlen wird. 12 Obwohl Minoxidil seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt wird, ist sein genauer Wirkmechanismus noch nicht vollständig aufgeklärt. Derzeit werden folgende Hauptwirkmechanismen angesehen:13,14

  1. Verbesserung der Durchblutung
    Minoxidil führt zu einer Erweiterung der Blutgefäße und steigert die Durchblutung der Kopfhaut. Dadurch werden Nährstoffe und Sauerstoff besser zu den Haarwurzeln transportiert und die Haarfollikel optimal versorgt und stimuliert.
  2. Überleben der Haarpapillen
    Durch die verbesserte Durchblutung und Nährstoffversorgung, wird die Haarpapille und Haarwurzel länger am Leben gehalten und regt somit zum vermehrten Wachstum des Haares an.
  3. Beeinflussung des Haarwachstumszyklus
    Die Ruhephase (Telogenphase) des Haarzyklus wird verkürzt und die Wachstumsphase (Anagenphase) wird verlängert. Dadurch wird der Haarausfall vermindert, da das einzelne Haar länger in der Kopfhaut verankert bleibt und das Haarwachstum gesteigert wird.
  4. Stimulation von Wachstumsfaktoren
    Minoxidil regt die Produktion von körpereigenen Botenstoffen an, die das Haarwachstum fördern und die Durchblutung an der Haarwurzel zusätzlich noch verbessern.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben die Wirksamkeit von Minoxidil bei androgenetischen Alopezie  untersucht. In einer großen Studie mit fast 400 Männern über 48 Wochen zeigte sich, dass 5% Minoxidil deutlich besser wirkt als die 2%ige Variante – das Haarwachstum war um 45% stärker, bei guter Verträglichkeit.15 Bei Männern zeigte sich zu dem, dass die 2-mal tägliche Anwendung eines 5%igen Schaums bereits nach 8 bis 16 Wochen die Anzahl der Haare auf einer bestimmten Fläche zunahm – mit dem weiteren Vorteil, dass der Schaum sich angenehmer anfühlt und einfacher zu verwenden ist. 16 Ähnlich positive Ergebnisse fanden Forscher in einer Studie mit über 380 Frauen mit weiblichem Haarausfall: Minoxidil 5% schnitt in allen wichtigen Messungen – sowohl in der Beurteilung durch Ärzte als auch durch die Patientinnen selbst – deutlich besser ab als ein wirkstofffreies Scheinpräparat. Darüber hinaus zeigte sich Minoxidil 5% auch der 2%-Lösung überlegen.
Außerdem wurde der 5% Minoxidil Schaum bei Frauen mit weiblichem Haarausfall über 24 Wochen gegen ein wirkstofffreies Scheinpräparat untersucht wurde. Dabei zeigte sich, dass der Schaum den Haarwuchs spürbar förderte und die Bedeckung der Kopfhaut sichtbar verbesserte – und das bereits ab 12 Wochen.17

Bei einer Anwendung über den Zeitraum von einem Jahr bewerteten 80 % der Verwender Minoxidil als effektive Behandlungsmethode, wobei fast 90% die Verträglichkeit als sehr gut bis gut einstuften. Nach diesem Behandlungszeitraum zeigten sich auch die besten Ergebnisse. 18

In Minoxidil Klinge Schaum ist mit 50 mg Minoxidil pro Gramm Schaum diese überlegene Dosierung enthalten.

Shedding-Phase – Ein positives Zeichen

In den ersten 2 bis 6 Wochen nach Beginn der Behandlung kann es zu einem vorübergehend verstärkten Haarausfall kommen – dem sogenannten „Shedding“.19 Dies ist kein Grund zur Sorge, sondern im Gegenteil ein erstes Zeichen für die Wirkung von Minoxidil:

Durch die Verkürzung der Ruhephase und den schnelleren Eintritt der Wachstumsphase werden alte, Haare in der Übergangsphase oder Ruhephase abgestoßen, um Platz für neue, kräftigere Haare zu machen. Nach dieser Phase setzt verstärktes Haarwachstum ein.

Wichtige Hinweise zur Anwendung20

  • Bei Therapieabbruch: Innerhalb von 3 bis 4 Monaten stellt sich der Zustand ein, wie er ohne Therapie erreicht worden wäre.
  • Kontinuierliche Anwendung erforderlich: Minoxidil funktioniert nur bei konsequenter, täglicher Anwendung. Die Wirkung hält nur so lange an, wie das Medikament verwendet wird.
  • Erste Ergebnisse: Sichtbare Ergebnisse treten frühestens nach 3 bis 6 Monaten regelmäßiger Anwendung auf.

Minoxidil ist einer der am besten erforschten und wirksamsten Wirkstoffe zur Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall. Ursprünglich in den 1970er Jahren als Medikament gegen Bluthochdruck entwickelt worden. Zufällig entdeckten Ärzte, dass Patienten, die Minoxidil einnahmen, vermehrtes Haarwachstum zeigten. Diese eigentlich unerwünschte Nebenwirkung führte zur Weiterentwicklung und Zulassung von topischen (äußerlich anzuwendenden) Minoxidil-Formulierungen – zunächst für Männer, später auch für Frauen.21

Inhaltlich geprüft von
Linda Bieniussa
Linda Bieniussa verstärkt das Medical Affairs Team bei Klinge Pharma GmbH seit 2025. Mit langjähriger Erfahrung in Wissenschaft, Forschung und Lehre gilt ihre Leidenschaft der Verbindung von Wissenschaft, Medizin und Kommunikation. Linda ist promovierte Biologin und studierte in Erlangen und Würzburg.
Quellen

2: Artikel Haarzyklus: Dr. Frank Antwerpes Abrufbar unter: https://flexikon.doccheck.com/de/Haarzyklus DocCheck Flexikon 21.03.2024. Zuletzt aufgerufen am 12.11.2025

3: Wolf, H., Fischer, T. W., Blume-Peytavi, U., Diagnostik und Therapie von Haar- und Kopfhauterkrankungen. Dtsch Arztebl (2016). DOI: 10.3238/arztebl.2016.0377

4: https://www.msdmanuals.com/de/profi/erkrankungen-der-haut/erkrankungen-der-haare/alopezie

5: https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Androgenetische_Alopezie_bei_Maennern

6: https://www.altmeyers.org/de/dermatologie/alopecia-androgenetica-beim-mann-368

7: Full article: Psychosocial impact of androgenetic alopecia on men: A systematic review and meta-analysis

8: Psychological Effect, Pathophysiology, and Management of Androgenetic Alopecia in Men – Mayo Clinic Proceedings

9: The psychosocial impact of hair loss among men: a multinational European study – PubMed

10: https://www.altmeyers.org/de/dermatologie/alopecia-androgenetica-bei-der-frau-369

11: Ho CH, Sood T, Zito PM. Androgenetic Alopecia. [Updated 2024 Jan 7]. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2025 Jan-.

12:  Kanti V, Messenger A, Dobos G, Reygagne P, Finner A, Blumeyer A, Trakatelli M, Tosti A, Del Marmol V, Piraccini BM, Nast A, Blume-Peytavi U. Evidence-based (S3) guideline for the treatment of androgenetic alopecia in women and in men – short version. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2018 Jan;32(1):11-22.

13: Suchonwanit P, Thammarucha S, Leerunyakul K. Minoxidil and its use in hair disorders: a review. Drug Des Devel Ther. 2019 Aug 9;13:2777-2786. Erratum in: Drug Des Devel Ther. 2020 Feb 10;14:575.

14: Han JH, Kwon OS, Chung JH, Cho KH, Eun HC, Kim KH. Effect of minoxidil on proliferation and apoptosis in dermal papilla cells of human hair follicle. J Dermatol Sci. 2004 Apr;34(2):91-8.

15: Olsen EA, Dunlap FE, Funicella T, Koperski JA, Swinehart JM, Tschen EH, Trancik RJ. A randomized clinical trial of 5% topical minoxidil versus 2% topical minoxidil and placebo in the treatment of androgenetic alopecia in men. J Am Acad Dermatol. 2002 Sep;47(3):377-85.

16: Olsen EA, Whiting D, Bergfeld W, Miller J, Hordinsky M, Wanser R, Zhang P, Kohut B. A multicenter, randomized, placebo-controlled, double-blind clinical trial of a novel formulation of 5% minoxidil topical foam versus placebo in the treatment of androgenetic alopecia in men. J Am Acad Dermatol. 2007 Nov;57(5):767-74.

17 Lucky AW, Piacquadio DJ, Ditre CM, Dunlap F, Kantor I, Pandya AG, Savin RC, Tharp MD. A randomized, placebo-controlled trial of 5% and 2% topical minoxidil solutions in the treatment of female pattern hair loss. J Am Acad Dermatol. 2004 Apr;50(4):541-53.

18 Rundegren J. A one-year observational study with minoxidil 5% solution in Germany: results of independent efficacy evaluation by physicians and patients. J Am Acad Dermatol, 2004; 50(3), 91

19  https://www.haarerkrankungen.de/aktuelles/haarsinglenewsmeldung.php?newsid=20050923

20 Fachinformation Minoxidil Klinge® Männer 50 mg/g Schaum zur Anwendung auf der Haut (Kopfhaut); Stand: August 2025